Mittwoch, 11. Mai 2016

Rezension - Dreh dich nicht um

Autor: Jennifer L. Armentrout
Titel: Dreh dich nicht um
OT: Don't look back
Erschienen: Mai 2014
Kaufen: Amazon
Inhalt: Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie. Als Samantha wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an absolut nichts erinnern – weder an das, was in den vier Tagen passiert ist, noch an ihr Leben davor. Allmählich kommt sie zu einer schockierenden Erkenntnis: In ihrem alten Leben war sie
offenbar ein echtes Miststück. Wen wundert es da, dass die Polizei immer wieder auftaucht und sie wegen Cassie verhört? Denn ihre Freundin ist und bleibt verschwunden. Eine furchtbare Frage steigt in Samantha auf: Fiel Cassie einem Verbrechen zum Opfer? Und trägt sie etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …
 
Meinung
Wie jeder, der hin und wieder meine Rezensionen liest, weiß bin ich ein sehr großer Armentrout Fan und würde auch eine Enzyklopädie über Regenwürmer lesen solange es von ihr geschrieben wurde. Demnach sollte es niemanden wundern, dass ich auch dieses Buch von ihr sehr genossen habe.
Armentrout hat meiner Meinung nach einen unglaublich angenehmen Schreibstil, witzige Charakteren und überrascht immer wieder mit ihren Ideen ein Buch anders als erwartet zu gestalten. Auch bei diesem Roman ist dies der Fall.
 
Das Buch handelt von Samantha die, gemeinsam mit ihrer besten Freundin Cassie, für einige Tage spurlos verschwunden ist, während Samantha jedoch nach 4 Tagen wieder auftaucht bleibt Cassie weiterhin verschwunden.
Niemand, und schon gar nicht Samantha, weiß was passiert ist, jeder scheint Geheimnisse zu haben und Samantha kann sich an nichts erinnern. Weder an die 4 Tage in denen sie verschollen war, noch an ihr Leben "davor". Dies macht es nicht leicht für Samantha herauszufinden was geschehen ist, vor allem da ihr niemand so richtig helfen will.
 
Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass die beiden Mädchen zwar beste Freunde waren sich jedoch ständig stritten, die Beziehung der Beiden kann eigentlich wirklich nicht als Freundschaft bezeichnet werden. Das liegt vor allem daran, dass sowohl Samantha als auch Cassie richtig gemeine Menschen sind, à la  Mean Girls. Sam will mit ihrem alten Leben nichts mehr zu tun haben und kann nicht glauben, dass sie so gewesen ist wie es ihr jeder beschreibt. Sie merkt sehr schnell, dass sie weder in ihren alten Freundeskreis passt noch mit diesen Leuten etwas zu tun haben möchte.
 
 "Dreh dich nicht um" ist zwar keines der Bücher, das ab der ersten Seite Spannung aufbaut dennoch hat Armentrout verschiedene Twists eingebaut die mich ich nicht erwartet hätte, vor allem die letzten paar Kapitel sorgen für Herzrasen. Ich fand den Aufbau der Spannung sehr angenehm, man kann die ersten Kapitel noch entspannt lesen, in der Mitte gibt es dann einige unerwartete Momente und am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Sie hat es wirklich gut gemacht stetig Spannung aufzubauen, das hat mir wirklich sehr gut gefallen und viele Autoren können sich hier ein Beispiel nehmen.
 
  Schreibstil
 Der Schreibstil hat alle meine Erwaruntgen, die ich an Bücher von Armentrout habe, erfüllt. Sie weiß einfach was sie macht und ist nicht ohne Grund erfolgreich! Ihr Schreibstil rettet oftmals die von ihr geschriebene Geschichte, auch wenn es manchmal Bücher sind, die mir normalerweise nicht gefallen würden mag ich sie trotzdem, nur aus dem Grund, dass sie ihre unverkennbare Art des Schreibens zu etwas Besondren gemacht werden.
 

Aufmachung
 Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut, was leider nicht oft bei Armentrouts Büchern vorkommt, es hängt zwar nicht unbedingt mit der Geschichte zusammen, spiegelt aber dennoch die düstere Stimmung wieder.

Die englische Cover (rechts)  gefällt mir allerdings um einiges mehr, es passt auch wirklich gut zur Geschichte, was jedoch erst gegen Ende des Romans wirklich erkenntlich wird.
Ich habe leider die englische Taschenbuch Version (links), die meiner Meinung nach nicht so schön ist wie die anderen, auch wenn sie gut zum Inhalt passt.



Fazit
Ich würde den Roman, sowie jedes andere Buch von Armentrout, auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und der Schreibstil der Autorin hat mich wieder einmal vollkommen überzeugt.