Montag, 15. Februar 2016

Rezension - Frigid


Autor: J. Lynn (alias Jennifer L. Armentrout) 
Titel: Frigid 
Kaufen: Amazon
Inhalt: For twenty-one-year-old Sydney, being in love with Kyler isn't anything new. They'd been best friends ever since he pushed her down on the playground and she made him eat a mud pie. Somewhere over the years, she fell for him and fell hard. The big problem with that? Kyler puts the 'man' in man-whore. He's never stayed with a girl longer than a few nights, and with it being their last year in college, Syd doesn't want to risk their friendship by declaring her love. 

Kyler has always put Syd on a pedestal that was too high for him to reach. To him, she's perfect and she's everything. But the feelings he has for her, he's always hidden away or focused on any other female. After all, Kyler will always be the poor boy from the wrong side of tracks, and Syd will always be the one girl he can never have. 
But when they're stranded together at a posh ski resort due to a massive Nor'easter, there's nothing stopping their red-hot feelings for each other from coming to the surface. Can their friendship survive the attraction? Better yet, can they survive at all? Because as the snow falls, someone is stalking them, and this ski trip may be a life-changer in more ways than one.

Meinung 
Ich werde euch nicht nochmal davon erzählen wie sehr ich Armentrouts Bücher liebe, sie ist eine der Autoren deren Bücher ich auch ohne Inhaltsangabe lesen würde. Mittlerweile ist das aber Schnee von gestern und ich werde euch nicht wieder damit zuquasseln wie toll sie nicht ist ;) 
 
Handlung 
Die Inhaltsangabe gibt den tatsächlichen Inhalt der Geschichte sehr gut wieder, als Leser muss man sich auf keine Überraschungen gefasst machen. Es kann sogar allgemein gesagt werden, dass Armentrouts Geschichte nichts Neues ist, bzw. Überraschungen jeglicher Art birgt! Wer den Ihnalt gelesen hat weiß genau was geschieht und kann sich auch denken wie das Buch ausgeht :) 
Trotzdem hat Armentrout einige spannende Elemente in ihre Geschichte eingebaut, mit welchen ich nicht gerechnet hätte, auch das Ende hat mich ziemlich nervös gemacht, mehr will ich dazu aber auch nicht sagen, da ich euch sonst spoilen würde!
 
Die Geschichte selbst hat nur 252 Seiten, was mir im ersten Moment sehr kurz vorkam, ich war vor dem Lesen der festen Überzeugung, dass Frigis das einzige Buch Armentrouts sein wird, welches mir nicht gefällt, dem war Gott sei dank nicht so. 
Da sich die Protagonisten schon seit ihrer Kindheit kennen gab es keine überromantisierte Liebe auf den ersten Blick, die uns doch sicher schon alle gewaltig auf den Keks geht. 
Armentrout kommt gleich auf den Punkt und hat trotz der wenig Seiten eine abgerundete Geschichte geschrieben, die sich innerhalb weniger Stunden lesen und keine Fragen offen lässt.

Schreibstil 
Wer schon einige von Armentrouts Bücher gelesen hat weiß, dass sie einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil hat, bei Frigid ist das nicht anders. Das Buch ist schnell zu Ende gelesen, was meiner Meinung nach auch daher kommt, dass man sich wirklich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen kann. 
Das Buch wird aus 2 Perspektiven geschrieben, was mich normalerweise sehr stört, aber für die Geschichte war es perfekt! Der Perspektivenwechsel fand immer zu den richtigen Zeitpunkten statt und hat den Lesefluss keines Falls beeinflusst, ganz im Gegenteil es war sogar wirklich interessant soeben passierte Szenen aus der Sichtweise beider Protagonisten zu lesen. 

Leider hat Armentrout für beide Protagonisten fast den gleichen Schreibstil verwendet, mit der Ausnahme, dass Kyler um einiges mehr Flucht als Syndney, mehr Unterschiede lassen sich leider nicht finden. Aber vielleicht ist es genau das, was den Lesefluss nicht beeinflusst?! 

Das Cover gefällt mir gar nicht, das ist aber nichts Neues, denn ich finde, dass alle Cover ihrer Bücher mehr als schrecklich!! Dazu muss man aber auch sagen, dass das Cover wirklich sehr gut zur Geschichte passt, und diese auch sehr gut widerspiegelt, also ein totaler Flop ist es nicht. 
Der Titel spiegelt auch einen sehr wichtigen Punkt der Geschichte wider und ist daher ziemlich passend. 

Charaktere 
Kyler und Syndey sind wirklich sehr gut geschriebene Protagonisten, beide kommen mit ihren Ecken und Kanten, welche diese aber noch liebenswerter machen. 
Syndey ist sarkastisch und lässt sich von Kyler nichts vorschreiben, gleichzeitig ist sie aber auch schüchtern und zurückhalten, sie ist das klassische Mauerblümchen, aber dennoch bietet sie einiges an Abwechslung und wirkt nicht langweilig. 
Kyler ist der obligatorische Bad boy, den wir aus vielen anderen Büchern kennen, mit einer harten Schale aber einem sehr weichen Kern. 
Die Beiden ergänzen sich wirklich sehr gut und haben der Geschichte etwas erfrischendes gegeben, was ich in manch anderen Büchern wirklich sehr vermisse. 
Sie haben eine gute Dynamik und eine unglaublich witzige Art sich zu unterhalten. 

Fazit 
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, was aber niemanden wundern sollte, der weiß, dass ich jedes Buch von Armentrout liebe. 
Die Geschichte ist sehr schnell gelesen und lässt keine Fragen offen.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem für Zug- oder Autofahrten ist ein gut gewählter Begleiter, da die Geschichte innerhalb kürzester Zeit fertig gelesen ist.