Sonntag, 17. Januar 2016

[Kurzrezension] Everneath von Brodi Ashton


Autor: Brodi Ashton 
Titel: Everneath 
Erschienen: 24. Jänner 2012 
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Inhalt: 
Last spring, Nikki Beckett vanished, sucked into an underworld known as the Everneath. Now she’s returned—to her old life, her family, her boyfriend—before she’s banished back to the underworld . . . this time forever. She has six months before the Everneath comes to claim her, six months for good-byes she can’t find the words for, six months to find redemption, if it exists.
Nikki longs to spend these precious months forgetting the Everneath and trying to reconnect with her boyfriend, Jack, the person most devastated by her disappearance—and the one person she loves more than anything. But there’s just one problem: Cole, the smoldering immortal who enticed her to the Everneath in the first place, has followed Nikki home. Cole wants to take over the throne in the underworld and is convinced Nikki is the key to making it happen. And he’ll do whatever it takes to bring her back, this time as his queen.
As Nikki’s time on the Surface draws to a close and her relationships begin slipping from her grasp, she is forced to make the hardest decision of her life: find a way to cheat fate and remain on the Surface with Jack or return to the Everneath and become Cole’s queen.

Meinung:
Ich habe mich wirklich irrsinnig auf das Buch gefreut, es war schon lange auf meiner Wunschliste und als ich es dann zu Weihnachten bekommen habe, musste ich gleich mit dem Lesen beginnen.
Auf goodreads scheint das Buch sehr beliebt zu sein, fast alle Bewertungen sind wirklich gut ausgefallen! Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung leider nicht anschließen, ich glaube, dass meine Erwartungen einfach zu hoch waren.

Ich habe ziemlich lange gebraucht um in das Buch reinzukommen, und auch für das Lesen selbst habe ich fast eine Woche gebraucht, was für mich verdammt lange ist. Ich konnte ich oft einfach nicht dazu überwinden weiterzulesen, weil ich einfach keinen Bezug zu den Charakteren hatte. Die Protagonistin hat mich die meiste Zeit genervt, was dazu geführt hat, dass es mir im Endeffekt egal war was mit ihr passiert. Es war zwar klar, dass es kein Happy Ending geben würde, immerhin gibt es noch zwei weitere Bände, aber das Ende, was sich die Autorin einfallen hat lassen war für mich ab der Hälfte des Buches sehr offensichtlich. 
Ich finde, dass kaum etwas passiert ist, was die 370 Seiten des Buches rechtfertigt.
Was ich jedoch an dieser Stelle auch erwähnen muss ist der angenehme Schreibstil der Autorin, ich habe zwar länger gebraucht um in die Geschichte reinzukommen, der Grund dafür war aber keinesfalls ihr Schreibstil, denn der ist angenehm und flüssig, die Autorin weiß wie sie mit Worten umgehen muss :) 

Erwähnenswertes:
Es kommt immer wieder zu Sprüngen zwischen Davor und Danach
, was mich persönlich nicht gestört hat. Ich fand die Autorin hat damit einen guten Weg gefunden den Leser langsam in die Geschichte einzuführen, ohne zu viel oder zu wenig auf einmal zu verraten. Normalerweise mag ich solche Sprünge zwischen den Zeiten nicht, da sie mich immer aus der Handlung bringen, aber bei dem Roman hat es echt gut gepasst.


Fazit:
Ich kann zwar verstehen, wieso so viele Leser das Buch lieben, kann aber gleichzeitig die Meinung nicht teilen.

Ich fand die ausgedachte Geschichte gut, und auch der Zusammenhang zur Mythologie kann gut nachvollzogen werden, jedoch waren für mich die handelnden Personen irritierend, und vor allem die Protagonistin empfand ich als äußert nervig.
Sollte ich die Folgeteile mal irgendwo billig finden werde ich sie mir wahrscheinlich kaufen, im Moment will ich jedoch kein Geld dafür ausgeben in der Hoffnung, dass die nächsten beiden Teile der Trilogie besser sind.


Auf Grund des angenehmen Schreibstils und der guten Umsetzung der mythologischen Aspekte bekommt das Buch trotzdem 3 von 5 möglichen Sternen, da es bei weitem nicht schlecht ist, eben einfach nur nicht meins.