Dienstag, 27. Oktober 2015

Rezension - Poison Princess von Kresley Cole

Autor: Kresley Cole 
Titel: Poison Princess 
Kaufen: Amazon 

Inhalt:
Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen … düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim – und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt 

Meinung:
Poison Princess gehört zu den Büchern das man entweder lieben oder hassen wird, ein Dazwischen gibt es nicht! Ich habe das Buch geliebt und mittlerweile schon 4 mal gelesen! Gleichzeitig kann aber verstehen, dass vielen das Buch nicht gefällt! Die beiden Protagonisten entsprechen den Teenie Stereotypen wie sie im Buche stehen ;)
Jack ist der dominante bad boy der sich von niemandem etwas sagen lässt und macht was er will! Er weiß, dass er gut aussieht und jedes Mädchen haben könnte! Viel Tiefe scheint sein Charakter nicht zu haben! Ehrlich gesagt ist Jack ein A****loch! Ich konnte ihn nie wirklich leiden und habe auch nicht verstanden wie Cole auf den Gedanken kam, dass ein Charakter mit seiner Persönlichkeit eine gute Idee ist!

Evie ist das beliebteste Mädchen in der Schule und scheint alles zu haben! Geld, Aussehen, den perfekten Freund... Sie hat lange Beine, blonde Haare und jeder möchte so sein wie sie. Wie gesagt: Stereotypen
Doch sie hat ein dunkles Geheimnis, denn seit einiger Zeit sieht sie apokalyptische Szenen einer zerstörten Welt. Als ihre Mutter ihre Skizzen dieser Szenen entdeckt kommt sie in eine Anstalt, das Buch beginnt kurz nachdem sie wieder entlassen wurde!

Dennoch hat Cole es geschafft eine unglaublich gute YA dystopian Geschichte zu schreiben! Es gibt keine übernatürlichen Kreaturen, die Welt wurde nicht durch den Menschen zerstört - alles ist vorbestimmt und lässt sich auf ein Tarot Spiel zurückführen! Die Idee ist mehr als genial! Ich war schon als Kind immer sehr angetan von den Karten, auch wenn ich nie verstanden hab was man mit ihnen machen soll außer die schönen Bilder zu bestaunen!  
Das erschaffte Universum ist der Grund wieso ich das Buch so liebe! Bis jetzt habe ich nichts gelesen, dass so originell mit dem Thema Apokalypse umgeht wie Poison Princess! Es geht auch nicht, wie bei vielen anderen Büchern, darum die Welt zu retten oder vor die totale Zerstörung zu verhindern! Evie will, dass das Spiel aufhört und würde alles dafür tun! Im Mittelpunkt steht somit nicht das Retten des Universums, sonders das Retten von sich selbst! Wir haben es hier nicht mit einer Protagonistin zu tun die das Gesicht des Widerstandes wird, egal ob sie will oder nicht! 

Evie entwickelt sich im Laufe des Buches von einem Mädchen das gewohnt ist alles auf einem Silbertablett serviert zu bekommen zu einer jungen Frau, die für sich selbst und die Menschen die sie liebt alles tun würde! Jedoch nicht nur am Ende des Buches, denn gleich nach einigen Kapiteln merkt Evie, dass das Leben kein Kinderspielplatz ist, denn nach einem Unfall muss sie sich um ihre schwer verletzte Mutter kümmern. 

Fazit:
Jack ist das Einzige was mich an dem Buch gestört hat! Er ist sexistisch, überheblich und nimmt sich was er will! Er bringt Evie an ihre Grenzen, was in der Situation in der sie sich befinden gut ist, dennoch komm ich teilweise nicht damit klar wie er sie behandelt! 
Abgesehen von Jack hat mir das Buch (die ganze Serie) wirklich gut gefallen, nicht umsonst gehört es zu meinen Lieblingsserien

5 von 5 Sternen