Freitag, 18. September 2015

Rezension - Selection


Autor: Kiera Cass
Titel: Selection
OT: The Selection
Genre: YA Fantasy 
Kaufen:Amazon

Inhalt:
Die Chance deines Lebens?
35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Meinung:
The Selection ist ein Buch das schon lange in meinem Regal steht! Ich habe es gleich nach der Veröffentlichung gekauft aber ziemlich schnell das Interesse verloren.
Teilweise habe ich „Na gut ich les es endlich“ – Phasen bei denen ich mich endlich dazu überwinde Bücher zu lesen die zu Staubfängern auf meinem Regal geworden sind. The Selection wurde schon einige Male bei diesen Phasen dabei, aber ich ich habe aber immer wieder aufgegeben. Die Geschichte war für mich einfach nicht spannend genug deswegen habe ich meistens nach ein paar Seiten aufgehört zu lesen.
Endlich habe ich mich dazu gezwungen und das Buch zu Ende gelesen, sehr gefallen hat es mir aber leider nicht! 

Die Handlung ist eine Art Mischung aus den Hunger Games und The Bachelor gemischt mit Schönheitswettbewerben – nur 100 mal langweiliger! So ziemlich alles was passiert war voraussehbar und auch das Ende war keine große Überraschung. Ich muss gestehen, dass ich mir nicht sicher bin, was Kiera Cass mit dem Buch bewirken wollte? Sie hätte die Geschichte unglaublich spannend machen können und hat die Möglichkeit gehabt viel Action einzubauen. Es passiert einfach die ganze Geschichte lang nichts, da keine Spannung aufgebaut wird die zu einem großen Finale hinführt!! 
Im Verlauf des Buches werden 2 Angriffe durch Rebellen beschrieben, jedoch nicht einmal die lassen das Herz höher schlagen, hätte Cass diesen Rebellen einen höheren Stellenwert zugeschrieben und sie mehr in die Geschichte eingebaut wäre das Buch sicher viel besser geworden, aber leider bleiben die Rebellen eine gesichtslose Truppe. Vielleicht baut Cass diese auch mehr in den nächsten Teilen der Reihe ein? Ich werde es wohl nie erfahren. 
Die Charaktere sind flach und eindimensional. Es gibt eine nette und liebenswerte beste Freundin, das obligatorische mean girl, einen Prinzen der die Gesellschaft ändern will und einen Freund der natürlich nur das Beste für sie will auch wenn das heißt, dass sie ihn verlässt. Die Mutter will natürlich unbedingt, dass sie bei der Selection mitmacht und der Vater will nur, dass sie glücklich ist. Kurz gesagt: Langweilig!! Es wirkt als hätte Cass gar keinen Gedanken daran verschwendet ihren Charakteren etwas besonderes zuzuschreiben! Und natürlich ist America perfekt: bildschön, talentiert, einfühlsam, intelligent einfach alles was ein Mann sich wünscht... würg! 
Ich versuch gar nicht erst zu beschreiben wie sehr ich die Gesellschaft und das Klassensystem im Buch hasse. Dafür, dass Americas Familie arm sein soll können sie sich ziemlich viele Luxusgüter leisten (z.B. einen Fernseher, „nur“ ein paar schöne Kleider….aaaaaah). Es ist zum Haare ausreißen. 
Ich denke, es ist ziemlich offensichtlich, dass mir das Buch alles andere als gefallen hat. Ich werde gar nicht erst versuchen die nächsten Bände zu lesen, die Hoffnung, dass es besser wird gibt es nicht und wird es auch nie geben. Schade, denn das Buch hätte das Potential den Auftakt für eine für wirklich guten dystopien Reihe zu werden!

The Selection hat sich einen Platz in meinem Shelf of Shame verdient.
1 von 5 Sternen